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20. Juli 2006, 13:07 Uhr, siebenkaesAntimonUnd noch ein Lamento: In unseliger Gemeinsamkeit mit den Rechtschreibreformern haben uns die Währungsveränderer im ausgehenden 20. Jahrhundert auch noch des Pfennigs beraubt.
Alles verloren: Pfennigkraut, Pfennigfuchser, Pfennigabsätze, Glückspfennig, Pfennigbeträge, Wer den Pfennig nicht ehrt, … Auf Heller und Pfennig … Jeden Pfennig zweimal umdrehen. Und hier in Krähwinkel auch die Pfennigbrücke.
ahd. pfenning, mhd. pfenni(n)e, asächs. pending. Schon alt also. Alles weg. Hier.
Man stelle sich die Wörter mit Cent vor – grauenhaft!
Ich beneide die Engländer/Briten um ihr Geld. Penny. Da gibt es noch penniless, den penny-pincher, a penny for your thoughts und vieles andere mehr. Und die Schweizer. Rappen. Die können noch „berappen“ sagen. Die Dänen und die Schweden hätten den Öresund auch in Centsund umtaufen müssen. Klingt doch furchtbar!
Auch der Groschen ist weg. Auch in Österreich. Der Spargroschen, Notgroschen. Kein Wunder, daß die Menschen nichts mehr auf der hohen Kante haben. Groschenromane werden wohl aber noch gekauft.
Auf die Frage:“Haste mal ne Mark?“ kann ich aber gut verzichten.
Epiphanius | 20. Juli 2006, 18:24 Uhr | http://epiphanius.wortbeitrag.net
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